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  Presseecho:  
  Kraft des Feuerballs nutzen  
   
 
Patrick, Fabienne und Patrizia aus der Klasse 3 b der Grundschule Michelbach schauen sich die Station Wind und Wetter an.  
Schon im Bus, der uns ins Energiezentrum Wolpertshausen bringt, ist die Spannung und Vorfreude deutlich zu spüren. „Was machen wir denn da genau?“, fragt Samuel, und Joachim antwortet: „Wir erfahren etwas über die Sonnenenergie.“ Im Unterricht hatten wir uns mit unserer Lehrerin Frau Weger mit dem Thema Sonne beschäftigt, Auf der Fahrt nach Wolpertshausen sind wir sehr gespannt darauf, was uns erwartet. Veranstaltungsleiter Jochen Pauli begrüßt uns erfreut und stellt uns die erste Frage: „Was ist Energie?“ Viele Hände schießen in die Höhe und bald ist jedem klar, dass Energie in verschiedenen Formen auftreten kann: Der Wind treibt Windräder an, Kohle, Erdgas und Erdöl werden verbrannt, die Sonne liefert Licht und Wärme und auch wir selbst brauchen Energie zum Wachsen, Reden, Denken und Gehen. Dann kommen wir zu unserem eigentlichen Thema, der Sonnenenergie- „Was wisst ihr von der Sonne?“, fragt Jochen Pauli. Tilo meldet sich: „Ohne die Sonne können wir nicht leben.“ Und Ramona ergänzt: „Und es wäre ganz dunkel auf der Erde.“ Mit Hilfe eines Films erfahren wir, dass die Sonne ein riesiger Feuerball aus brennenden Gasen ist und deshalb ungeheuer große Mengen Energie abstrahlt. Da die Sonne von sich aus leuchtet, ist sie, im Gegensatz zur Erde und zum Mond, ein Stern. Patrizia fragt: „Kann es sein, dass es die Sonne einmal nicht mehr gibt?“ – „Das ist eine gute Frage. Wissenschaftler nehmen an, dass die Sonne eine Lebensdauer von fast 10 Milliarden Jahren hat. Knapp die Hälfte dieser Zeit ist bereits vergangen“, erklärt uns Jochen Pauli und fragt im Anschluss daran: „Könnt ihr mir Beispiele nennen, wie wir die Energie der Sonne heute schon nutzen?“ Mirko meldet sich: „Auf vielen Dächern sieht man Solarkollektoren. Die sind dazu da, um Wasser zu erwärmen.“ Eduard ergänzt: „Und Solarstromanlagen die Strom erzeugen“. Benedict fallen Autos ein, die mit Sonnenenergie angetrieben werden. Da die konventionellen Energieträger langsam knapp werden und zusätzlich der Energieverbrauch jährlich steigt, muss verstärkt nach anderen Energiequellen Ausschau gehalten werden. „Welche alternativen Energiequellen kennt ihr außer der Sonne noch?“, fragt Jochen Pauli. Sofort bekommt er die Antwort: „Windkraft“, sagt Eduard und Marvin fügt hinzu: „Wasserkraft“. Zufrieden nickt Jochen Pauli und meint abschließend: „Wenn man die Sonnenenergie auffangen könnte, wären wir alle Energiesorgen los. Aber leider sind die Entwicklungen noch nicht so weit!“ Nach diesen ausführlichen Informationen können wir vor Ort verschiedene Stationen eines Lehrpfads durchlaufen. Besonders die Station mit den Solarkollektoren und der Fotovoltaik interessieren uns sehr. Im Anschluss der Veranstaltung stellt Jochen Pauli noch eine letzte Frage: „Welche Erkenntnisse nehmt ihr mit?“ Fabienne und Max antworten prompt: „Weniger Strom verbrauchen!“

 
 
Gruppenfoto am "Energie-Lehrpfad": Die Schüler erlebten in Wolpertshausen einen spannenden Tag.  
 
  08.05.2008  
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